E-Commerce-Ratgeber

Online verkaufen — Schritt für Schritt

Verständliche Anleitungen für die eigene Website, den ersten Onlineshop, Marktplätze, Versand und Recht — geschrieben für Menschen ohne Technikhintergrund.

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Häufig gestellte Fragen

Antworten auf die häufigsten Fragen rund um den Online-Verkauf.

Was brauche ich, um online zu verkaufen?

Im Kern drei Dinge: Produkte mit ehrlichen Fotos und Maßen, einen Verkaufskanal (eigener Shop oder Marktplatz) und eine Versandlösung. Alles andere — Logo, Newsletter, Social Media — kommt später. Wichtig ist, dass Sie vorher wissen, was Ihnen pro Verkauf übrig bleibt.

Eigener Shop oder lieber Marktplatz?

Auf Marktplätzen sind die Kunden schon da, dafür zahlen Sie Verkaufsgebühren und kennen Ihre Käufer kaum. Im eigenen Shop behalten Sie Marge und Kundendaten, müssen aber selbst für Besucher sorgen. Viele starten auf einem Marktplatz und bauen den Shop parallel auf.

Was kostet ein Onlineshop im Monat?

Ein Baukasten liegt meist zwischen 15 und 40 Euro monatlich inklusive Hosting. Ein selbst gehostetes System wirkt günstiger, kostet aber Zeit für Updates und Sicherheit. Rechnen Sie zusätzlich mit Zahlungsgebühren von rund 1,5 bis 3 Prozent pro Bestellung.

Welche rechtlichen Pflichten habe ich?

Für einen deutschen Shop: vollständiges Impressum, Datenschutzerklärung, Widerrufsbelehrung mit Muster-Formular, Preise inklusive Umsatzsteuer und Versandkosten sowie die Registrierung im Verpackungsregister. An einem Nachmittag erledigt — teuer wird nur, wer es liegen lässt.

Wie kalkuliere ich Versandkosten richtig?

Wiegen Sie zwei, drei typische Pakete fertig gepackt und rechnen Sie Karton, Füllmaterial und Packzeit mit ein — das sind schnell über ein Euro pro Sendung. Erst diese Zahl ist die Grundlage Ihrer Versandtabelle, nicht die Preisliste des Dienstleisters.

Wie bekomme ich die ersten Kunden ohne Werbebudget?

Beantworten Sie die Fragen, die Ihre Kunden ohnehin googeln: Anleitungen, Vergleiche, Materialkunde. Dazu ein Eintrag bei Google, saubere Produkttexte und — falls vorhanden — ein Newsletter an Bestandskunden. Das kostet Zeit statt Geld und wirkt länger als Anzeigen.

Lohnt sich Dropshipping für den Einstieg?

Es senkt das Kapitalrisiko, weil Sie keine Ware vorfinanzieren. Dafür geben Sie Lieferzeit und Qualität aus der Hand, und genau darüber beschweren sich Kunden. Wer Dropshipping nutzt, sollte Lieferanten in Europa wählen und die Retourenquote von Anfang an im Blick behalten.

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